Fantasy-Fans hätten sich diese Woche eigentlich auf ein neues Spiel freuen können. The Lord of the Rings: Gollum stellt sich aber schnell als komplettes Desaster heraus. Die Bewertungen auf Steam sind besonders brutal. Viele Gamer würden das Spiel gerne selbst in die Flammen des Schicksalsbergs werfen.
Steam-Flop: Spieler zerreißen das Gollum-Game
Schon nach der Ankündigung von The Lord of the Rings: Gollum hatten viele Tolkien-Fans Zweifel. Gollum als Spieleheld. Kann das funktionieren? Jetzt gibt es die Antwort: Das Action-Adventure vom deutschen Entwickler Daedalic Entertainment ist eine komplette Katastrophe.
Auf Steam schlägt sich die Unzufriedenheit der Spieler in den Rezensionen wieder. Herr der Ringe: Gollum steht dort aktuell bei „größtenteils negativen“ Bewertungen. Nur 34 Prozent der Fans geben dem Spiel einen Daumen nach oben.
Die Beschwerden sind vielfältig und reichen von schlechter Performance über miese Grafik bis zu fragwürdigen Designentscheidungen. So sind die Spieler kein Fan davon, Gollums tristen Alltag als Sklave in den Minen von Mordor nachspielen zu müssen. Auch mit dem hohen Preis von 50 Euro machen sich Daedalic Entertainment und Publisher Nacon keine Freunde. Für 60 Euro gibt es dann sogar eine „Precious Edition“, mit der Spieler dazukaufen müssen, dass Elben auch wirklich elbisch sprechen (Quelle: Steam).
Schaut euch hier den Launch-Trailer für Der Herr der Ringe: Gollum an:
The Lord of the Rings: Gollum enttäuscht auch auf der PlayStation
Auf der Seite Metacritic schneidet The Lord of the Rings: Gollum nicht besser ab. Die PC-Version steht dort bei einem Score von 43 von 100 Punkten. Auf der PlayStation 5 sind es sogar nur 40 Punkte. (Quelle: Metacritic). Damit ist das Abenteuer in Mordor aktuell das am schlechtesten bewertete Spiel des Jahres 2023 und ebenfalls das mieseste Game im Universum von Der Herr der Ringe. Selbst Sauron dürfte da ein kalter Schauer über den Rücken laufen.