Berichten nach plant MediaMarkt die Einführung eines neuen Service-Abos. Ab Herbst soll Kunden in Deutschland ein zweistufiges Reparatur-Abo angeboten werden. Das Besondere: Wo Kunden die Geräte gekauft haben, spielt keine Rolle. MediaMarkt repariert sie trotzdem.
MediaMarkt: Neues Reparatur-Abo geplant
Noch hat die MediaMarkt-Mutter Ceconomy AG das Angebot nicht offiziell bestätigt, doch Berichten zufolge soll das geplante Reparatur-Abo im Herbst 2023 eingeführt werden. Kunden sollen die Wahl zwischen zwei Stufen haben, die je nach Art des zu reparierenden Geräts greifen.
Haushaltsgeräte wie Geschirrspüler und Waschmaschinen, aber auch Entertainment-Artikel sind demnach Teil eines Basic-Abos. Auf der anderen Seite steht das Premium-Abo für Smartphones, Notebooks, Tablets und Wearables bereit (Quelle: Lebensmittel Zeitung).
Ob auch Saturn-Kunden in den Filialen ein Reparatur-Abonnement abschließen können, ist derzeit noch unklar. Auch steht nicht fest, wie viel MediaMarkt für das Basic- und Premium-Abo haben möchte.
Das Service-Abo soll sich nicht auf Artikel beschränken, die bei MediaMarkt oder Saturn gekauft wurden. Ganz im Gegenteil soll es nicht relevant sein, bei welchem Händler Kunden die Ware erstanden haben. Ob es diesbezüglich dennoch Einschränkungen geben wird, erfahren wir dann bei der offiziellen Vorstellung des Abos.
Dass ein Reparatur-Abo geplant ist, hat Ceconomy-Geschäftsführer Kasten Wildberger bereits Ende März in einem Interview erläutert. Auch soll ein Ankauf-Service für Smartphones und Tablets bei MediaMarkt und Saturn eingeführt werden.
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MediaMarkt experimentiert mit Xpress-Filialen
In Österreich und manchen anderen Ländern hat MediaMarkt bereits erste Xpress-Filialen eingeführt, jetzt kommen die kleineren Läden auch nach Deutschland. Ende Juni steht die Eröffnung des ersten Marktes dieser Art im Helvetia-Parc in Groß-Gerau an (Quelle: e-tailment). Weitere Mini-Märkte in Innenstadtlage sind geplant.