Bei Bestellungen im Internet muss man in der Regel neben der Lieferadresse eine Rechnungsadresse angeben. Die letztgenannte Angabe muss auch gemacht werden, wenn man digitale Güter, zum Beispiel Downloads kauft, die nicht an die Haustür geliefert werden.
Was ist eine Rechnungsadresse und wo ist der Unterschied zur Lieferadresse?
So erkennt man gefährliche Shops im Internet (Video):
Rechnungsadresse und Lieferadresse: Die Unterschiede
- Jeder gewerblich handelnde Verkäufer muss einem Käufer eine Rechnung ausstellen. In den meisten Fällen sind Liefer- und Rechnungsadresse identisch.
- Teilweise gibt es jedoch Abweichungen, zum Beispiel, wenn man über Amazon ein Geschenk für einen Freund kauft und den Artikel direkt an den Beschenkten schicken lässt.
- Im Normalfall bezahlt dann nicht der Beschenkte den Kaufpreis, sondern der Besteller.
- In solchen Fällen kann man also eine von der Lieferadresse abweichende Adresse für die Rechnung eintragen, damit diese auf den Käufer ausgestellt wird.
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Das bedeutet „Rechnungsadresse“
Die Rechnungsadresse setzt sich aus personenbezogenen und Kontaktdaten der Person zusammen, die den Kaufvertrag online abgeschlossen hat. Bei der Lieferadresse müssen die entsprechenden Daten der Person stehen, die die Lieferung empfangen soll.
Die Rechnungsadresse kann beim Kaufvorgang online eingetragen werden. Standardmäßig übernehmen die meisten Shopping-Systeme zunächst die Lieferadresse, sodass das entsprechende Feld für die Rechnung bei einer Abweichung geändert werden muss. Alternativ müsst ihr noch einen Haken setzen, damit die Lieferadresse auch für die Rechnungsadresse übernommen wird. Bestellt ihr etwas für euch, muss die Angabe meist nicht geändert werden. Das gilt auch für digitale Güter, zum Beispiel Download-Spiele aus dem PlayStation Network.